Gebäudeautomation Kantonsschule Romanshorn

Modernisierung der HLK-Regelung & Integration in die neue Gebäudeleittechnik

Überblick des Projekts

Die Kantonsschule Romanshorn zählt zu den bedeutenden Bildungsinstitutionen im Kanton Thurgau.
Im Rahmen einer energetischen Erneuerung und zur Steigerung der Betriebseffizienz wurde die bestehende HLK-Regelung modernisiert und in eine zeitgemäße Gebäudeleittechnik (GLT) integriert.
EDLux übernahm dabei die Planung, Programmierung, Realisierung und Inbetriebnahme der gesamten Automationslösung.

Das Ziel war klar definiert:

  • Energieverbrauch senken

  • Betriebssicherheit erhöhen

  • Luftqualität in Klassenräumen verbessern

  • komplexe Anlagen in einer zentralen GLT vereinheitlichen

  • den technischen Dienst entlasten

Der Umbau erfolgte im laufenden Schulbetrieb – präzise Planung und störungsarmer Ablauf waren daher besonders wichtig.

Kantonsschule Romanshorn

Herausforderungen im Schulbetrieb

Bildungsgebäude wie die Kantonsschule Romanshorn stellen besondere Anforderungen an die Gebäudeautomation:

  • unterschiedliche Auslastung der Räume (Klassen, Sporthallen, Spezialräume)

  • hohe interne Lasten durch Personen, Geräte und Beleuchtung

  • strenge Vorgaben an Raumluftqualität (CO₂, Temperatur)

  • Ferien- und Wochenendbetrieb mit variierenden Lüftungs- und Heizzeiten

  • robuste und wartungsarme Systemkomponenten

  • intuitive Bedienbarkeit für Hauswarte und Betreiber

EDLux entwickelte dafür ein maßgeschneidertes Automationskonzept, das alle Anforderungen abdeckt.

EDLux Kantonsschule Romanshorn Sporttrakt

Kantonsschule Romanshorn

Automation mit Mehrwert für einen modernen Bildungscampus

Die Kantonsschule Romanshorn ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern ein vielfältiger Campus mit mehreren Gebäuden: dem markanten Hauptgebäude, einem modernen Pavillon, dem Kubus mit Mensa sowie einer imposanten Dreifachsporthalle. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung der Gebäudetechnik wurde die gesamte Gebäudeautomation erneuert und auf einen zukunftssicheren Stand gebracht. Dabei setzte die Schule auf die Expertise von EDLux – mit dem Ziel, Technik, Komfort und Nachhaltigkeit optimal zu verbinden.

Intelligente Gebäudesteuerung: Effizienz und Nachhaltigkeit

Die komplexen Anlagen des Campus werden über ein fortschrittliches Gebäudemanagementsystem mit integriertem Energiemonitoring (EMS) zentral überwacht und bedient.

Im Fokus stehen:

  • eine umweltfreundliche Wärmeversorgung mit Seewasser-Wärmepumpe, zwei Heizkesseln und einem Wärmerückgewinnungssystem

  • die effiziente Steuerung von Fernleitungen und Heizgruppen

  • die präzise Regelung der Lüftung mit moderner Luftqualitätsüberwachung

Alle Komponenten sind in einem einzigen System zusammengeführt. So wird der gesamte Wärmeverbund – inklusive zahlreicher Unterstationen – energetisch optimiert betrieben.

Automatisierte Lüftung – optimale Luftqualität im Schulalltag

Die Lüftungsanlagen der Aufenthalts- und Unterrichtsbereiche sind mit EC-Motoren, Wärmerückgewinnung und Heizregistern ausgerüstet.
Über die Gebäudeautomation werden Luftmengen, Temperaturen und Betriebszeiten intelligent gesteuert. Das sorgt für eine dauerhaft hohe Luftqualität und ein angenehmes Raumklima für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen.

Energiesparende Heizung – effizienter Wärmeverbund

Die Gebäudeautomation koordiniert die Seewasser-Wärmepumpe, die Heizkessel sowie die Fernleitungen zu den einzelnen Gebäuden.
Durch abgestimmte Regelstrategien wird ein komfortables Temperaturniveau erreicht – bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz und reduziertem Verbrauch.

Türsteuerung, Sicherheit und Komfort

Auch die Türen und Fluchtwege sind in das System eingebunden.
Die zentrale Türsteuerung kombiniert Sicherheit und Bedienkomfort:

  • zentrale Ansteuerung über die Gebäudeautomation

  • integrierte Fluchtweg-Entriegelungen

  • Umschaltungen direkt vor Ort für den Alltag der Schule

So entstehen reibungslose Abläufe, hohe Sicherheit und ein effizienter Betrieb.

INTERDISZIPLINÄRES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

EDLux Kantonsschule Romanshorn Hauptgebäude Eingang

Unsere Leistungen im Projekt

1. Modernisierung der DDC-Regelungen

  • Austausch veralteter Regler

  • neue Funktionsschemata für Heizung & Lüftung

  • präzise Temperatur- und Volumenstromregelung

  • optimierte Zeitprogramme

2. Raumluftqualität & Komfortregelung

  • CO₂-basierte Lüftungssteuerung in Klassenräumen

  • bedarfsgerechte Luftmenge (VAV/CAV je nach Bereich)

  • Verbesserung der thermischen Behaglichkeit

3. Integration in die zentrale GLT

  • BACnet- oder Modbus-Einbindung aller Anlagen

  • Visualisierung aller Gewerke auf einer intuitiven Oberfläche

  • Trendaufzeichnungen & Monitoring

  • Alarm- und Störmeldesystem inkl. Weiterleitung an Facility Management

4. Energieoptimierung

  • Analyse der bestehenden Regelstrategien

  • Reduktion unnötiger Laufzeiten (Lüftung, Wärmeerzeugung)

  • Optimierte Heizkurven & Lüftungsstufen

  • Programmierung von Ferien- und Spartagen

  • Monitoring der Energiekennzahlen

5. Inbetriebnahme & Betriebsunterstützung

  • Test aller Funktionen im Schulbetrieb

  • Einweisung des Hauswart-Teams

  • Fernzugang für schnelle Serviceunterstützung

  • Laufende Optimierung nach Betriebsdaten

https://www.edlux.ch/unternehmen/

https://www.linkedin.com/company/edlux

INTERDISZIPLINÄRES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

EDLux Kantonsschule Romanshorn Hauptgebäude Aussen

Ergebnisse & Mehrwert

Durch die Modernisierung der Gebäudeautomation konnten folgende Verbesserungen erzielt werden:

Energieeinsparung  je nach Anlagenteil

Deutlich stabilere Raumtemperaturen in Unterrichtsräumen

Verbesserte Luftqualität, besonders in stark frequentierten Bereichen

Vereinheitlichte Bedienung über die GLT

Reduzierter Wartungsaufwand durch moderne Komponenten

Transparente Betriebsdaten für den technischen Dienst und das Facility Management

Die Schule profitiert heute von einem modernen, verlässlichen und energieeffizienten Automationssystem, das optimal auf den Schulbetrieb abgestimmt ist.

INTERDISZIPLINÄRES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

EDLux Kantonsschule Romanshorn Hauptgebäude und Kubus

Technischer Projektumfang (Auszug)

  • HLK-Regelung für Klassen, Spezialräume, Sportbereiche

  • Kälte- und Wärmeerzeugersteuerung

  • Lüftungsanlagen mit CO₂-Regelung

  • DDC-Regler verschiedener Anlagen (Neu/Bestand)

  • GLT-Anbindung über BACnet

  • Monitoring & Alarmmanagement

  • Optimierte Regelstrategien zur Energieeinsparung

  • Schulungs- & Supportpaket für das Hauswartteam

INTERDISZIPLINÄRES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

FAQ – 25 Fragen & Antworten zur Gebäudeautomation der Kantonsschule Romanshorn1. Was macht die Gebäudeautomation der Kantonsschule Romanshorn besonders modern?

1. Was macht die Gebäudeautomation der Kantonsschule Romanshorn besonders modern?

Die Anlage basiert auf einem hochentwickelten Gebäudemanagementsystem mit integriertem Energiemonitoring. Alle technischen Gewerke – von HLK bis Beleuchtung – werden zentral gesteuert und überwacht.


2. Welche Heizsysteme werden automatisiert gesteuert?

Die Automation regelt die Seewasser-Wärmepumpe, zwei Heizkessel, diverse Heizgruppen sowie ein Wärmerückgewinnungssystem. Dadurch wird ein energieeffizienter und stabiler Betrieb sichergestellt.


3. Wie wird die Lüftung in Unterrichts- und Aufenthaltsbereichen optimiert?

Moderne EC-Ventilatoren, Luftqualitätssensoren und eine präzise MSR-Regelung steuern die Luftmenge bedarfsgerecht. CO₂-Werte und Raumbelegung fließen direkt in die Regelstrategie ein.


4. Wie profitieren Schüler und Lehrpersonen von der neuen Regelung?

Optimale Luftqualität, konstante Raumtemperaturen und eine zuverlässige Lüftung sorgen für ein angenehmes Lernumfeld und steigern Konzentration und Wohlbefinden.


5. Welche Automations-Technologien kommen zum Einsatz?

Die Anlage nutzt moderne Controller, native KNX-Integration sowie Kommunikationsprotokolle wie BACnet IP, Modbus RTU und MBus. So lassen sich zahlreiche Systeme nahtlos vernetzen.


6. Welche Gebäude der Schule sind integriert?

Das Automationssystem verbindet das Hauptgebäude, den Pavillon, die Mensa im Kubus sowie die Dreifachsporthalle zu einer einheitlich gesteuerten Gesamtanlage.


7. Wie wird Energieeffizienz im Schulbetrieb gewährleistet?

Optimierte Heizkurven, geregelte Lüftung, moderne EC-Motoren, präzise Wärmerückgewinnung und kontinuierliches Energiemonitoring sorgen für einen nachhaltigen und sparsamen Betrieb.


8. Wie viele Datenpunkte umfasst das Automationssystem?

Insgesamt werden rund 1200 I/O-Datenpunkte, etwa 500 KNX-Datenpunkte und ca. 350 Busdatenpunkte verarbeitet – ein hochkomplexes Netz für optimale Steuerungsqualität.


9. Welche Rolle spielt das Energiemonitoring?

Das Energiemonitoring liefert Echtzeitdaten, Trendanalysen und Vergleichswerte. Betreiber können so den gesamten Wärmeverbund überwachen und kontinuierlich optimieren.


10. Wie trägt die Automation zur Nachhaltigkeit des Campus bei?

Dank intelligenter Regelstrategien, effizienter Wärmeerzeugung, optimierter Belüftung und Wärmerückgewinnung wird der Energieverbrauch deutlich reduziert – bei konstant hohem Komfort.


11. Welche Vorteile bietet eine zentrale Bedienung über eine Leittechnikplattform?

Alle Gewerke sind zentral visualisiert. Das erleichtert dem Facility-Team die Bedienung, Störungsanalyse und Optimierung im laufenden Betrieb.


12. Wie wird die Sicherheit im Schulbetrieb verbessert?

Eine intelligente Türsteuerung mit Fluchtwegfunktion, zentralen Betriebsmodi und klaren Schaltzuständen sorgt für einen sicheren und gleichzeitig komfortablen Schulalltag.


13. Welche Vorteile bietet die native KNX-Integration?

Beleuchtung, Beschattung und Einzelraumregelung können ohne zusätzliche Schnittstellen integriert werden. Das macht die Anlage flexibler und erleichtert Erweiterungen.


14. Wie wird die Raumtemperatur in den verschiedenen Gebäuden geregelt?

Dank Einzelraumregelung, Temperaturfühlern, Heizgruppensteuerung und automatischen Zeitprogrammen wird jeder Bereich optimal und situationsgerecht versorgt.


15. Wie unterstützt die Automation den Betrieb der Dreifachsporthalle?

Die Steuerung ist auf schnelle Lastwechsel, hohe Besucherfrequenzen und stabile Temperatur- und Lüftungsverhältnisse ausgelegt.


16. Welche Bedeutung hat das Wärmerückgewinnungssystem?

Es nutzt vorhandene Abwärme und reduziert so den Energiebedarf erheblich. Die Automation steuert das System präzise und sorgt für optimale Betriebsbedingungen.


17. Wie erleichtert die Automation den Alltag des technischen Dienstes?

Durch Störmeldungen, grafische Übersichten, Trendaufzeichnungen und Diagnosefunktionen können Probleme schnell erkannt und behoben werden – oft sogar aus der Ferne.


18. Wie wurde der Umbau zeitlich umgesetzt?

Die Modernisierung erfolgte etappenweise über mehrere Jahre, um den Unterricht nicht zu beeinträchtigen. Eine sorgfältige Planung stellte einen reibungslosen Ablauf sicher.


19. Welche Gewerke wurden integriert?

Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär, Elektro, Einzelraumregelung, Beschattung, Beleuchtung und Türsteuerungen wurden in einem einzigen System vereint.


20. Wie viele Schaltschränke wurden installiert?

Insgesamt wurden 15 Schaltschrankanlagen aufgebaut und in die bestehende Infrastruktur integriert.


21. Warum eignet sich die eingesetzte Automationsplattform besonders für Schulen?

Sie kombiniert Stabilität, Offenheit, hohe Performance und detailliertes Energiemanagement – ideal für große Campusanlagen mit mehreren Gebäuden.


22. Welche Vorteile bietet die Kombination aus KNX und BACnet?

KNX eignet sich perfekt für Raumfunktionen wie Licht und Beschattung, während BACnet für HLK und GLT eingesetzt wird. Gemeinsam ermöglichen sie eine flexible, effiziente und zukunftssichere Systemarchitektur.


23. Wie profitieren andere Schulen oder Bildungseinrichtungen von diesem System?

Die Architektur ist optimal für weitläufige Campusanlagen, mehrere Gebäude und schrittweise Modernisierungen geeignet – eine ideale Vorlage für weitere Schulprojekte.


24. Welche Energieeinsparungen lassen sich erzielen?

Durch optimierte Lüftungszeiten, Wärmerückgewinnung, bedarfsgerechte Heizung und datenbasierte Optimierungen sind Einsparungen zwischen 10 und 30 % möglich – abhängig von Nutzung und Jahreszeit.


25. Warum ist ein erfahrener Automationspartner entscheidend?

Schulgebäude sind komplex, haben hohe Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Ein erfahrener Integrator sorgt dafür, dass alle Systeme zuverlässig funktionieren und langfristig wartungsarm betrieben werden können.

INTERDISZIPLINÄRES DIENSTLEISTUNGSANGEBOT